Was wir machen

Wir unterstützen euch in eurer Region bei der Planung und Realisierung erneuerbarer Energie-Projekte. Wir helfen, andere Mitglieder zu finden, damit sich mit der Zeit eine Gruppe bildet. 

Diese Gemeinschaft nennt man „Energiegenossenschaft“.

Wir helfen ebenfalls, einen geeigneten Platz zu finden z.B. bei einem Unternehmen oder einem anderen Energieverbraucher. 

Das Ziel: Energie erzeugen, und verkaufen oder selbst verwenden!

  • Verkaufen: Ins öffentliche Netz oder einem Einzelverbraucher einspeisen und den Netto-Ertrag unter den Genossenschaftern aufteilen.

  • Selbst verwenden: Den Unterschied zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis einsparen.

und warum das einzigartig ist

Agripellets: Mit geeigneten Brennern kann man billige Pellets aus Rückstanden wie Ästen, Rinde usw. in einem Heizölkessel verwenden. Wenn diese Wärme zu mehreren Verbrauchern kommt, hat man schon die Grundlage für eine Energiegenossenschaft. 

Technologisch möglich ...

Eine Schule hat ein Dach und eine Energierechnung, aber kein Kapital um eine Sonnenenergie-Anlage zu installieren. Die Einwohner könnten das übernehmen und schon hat man schone die Idee für eine Energiegenossenschaft.

Wenige Bauern, ein Restaurant und eine Holzwerkstatt befinden sich entlang eines kleinen Flusses und benötigen den Strom hauptsächlich am Tag. Sie installieren eine kleine Wasserkraftanlage, die keine grossen Veränderungen im Flussbett erfordert. Ein Energiespeicher nimmt die Nachtenergie auf für den Tag. Das ist eine kleine aber zufrieden stellende Energiegenossenschaft.

Ein Industrie-Areal im einem windreichen Gebiet hat keine esthetischen Probleme mit der Landschaft, aber die Energierechnung ... Auch hier haben verschiedene Unternehmen, Einwohner und Gemeinden miteinander gesprochen und gründen eine Windenergie-Genossenschaft. Die Nacht-Energie wird benutzt für Wärmepumpen oder Klima-Anlagen und diese speichern thermische Energie.

Es gibt bereits mehr als 100 Energiegenossenschaften in der Schweiz, wovon etwa 80% nach 1990 entstanden sind. Die Gründung einer Energiegenossenschaft ist ein steiniger Weg, weil es viele Details zu beachten gilt: Technisch, juristisch, Verhandlungen mit Behörden und Energieversorgern, Kommunikation, Buchhaltung, usw.

Normalerweise wird dies in über 2500 Energiegenossenschaften in der (Schweiz und EU) durch Freiwillige gemacht. Das ist gut, weil am Anfang noch nicht viele Mittel vorhanden sind und der Ertrag der Anlage erst kommt, wenn sie installiert und in Betrieb ist.

Andererseits kann man man damit manchmal wertvolle Jahre verlieren. Das ist ein Zeitverlust für die Energiewende und für die Energiegenossenschaft. 

Dies ist ein weiterer Nachteil für die Energiegenossenschaft: Der finanzielle Gewinn stellt sich erst später ein.

Togethenergy unterstützt diesen Prozess.

Wir sind in engem Kontakt mit den Schweizer- und Europäischen Energiegenossenschaften und wissen welche Probleme und Lösungen es gibt. Mit unseren Experten decken wir alle Bereiche ab und verhindern so, dass Fehler wiederholt werden, welche andere Energiegenossenschaften bereits gemacht haben.

Diese Bereiche sind:

  • Technologie: Die beste Technologie für eure Situation muss gewählt werden. Dabei gibt es viele Innovationen, die dazu beitragen, dass mehr Energie erzeugt / angewendet wird, oder dass sie dann angeboten wird, wenn ihre Wert am höchsten ist;

  • Platzierung: Wir helfen beim Suchen eines Orts zur Realisierung. Das kann auch ein Unternehmen oder eine Gemeinde sein, die kein Geld hat für die Investition, aber schon eine Stelle zur Verfügung hat, und dazu Interesse hat, eure Energie zu kaufen! Ein erfolgreiches Beispiel für eine Energiegenossenschaft mit Einzelverbraucher (Gemeinde) ist “Energie Ruswil“, bei welcher der Gründer von Togethenergy beteiligt ist.

  • Jurisprudenz: Die Energiegenossenschaft muss gegründet, verwaltet und geschützt werden. Dies wird Togethenergy mit Spezialisten bewältigen.

  • Energieunternehmen: Die Zusammenarbeit mit dem Energieversorgungs-Unternehmen muss optimal eingerichtet werden, damit beide Parteien zufrieden sind.

  • Bewilligungen: Um die Bewilligungen für die Realisierung zu erhalten, muss man die Bestimmungen kennen und mit den Behörden sprechen.

  • Öffentlichkeitsarbeit: Um zu wachsen und mit einer Einsprache zurecht zu kommen, kann man viel von den Prozeduren lernen, die europaweit angewendet wurden.  

 

Wir verstehen die Notwendigkeit eines sparsamen Kurses und werden darum einen grossen Teil der Kosten auf den Ertrag berechnen und damit am Risiko teilhaben.

Auch empfehlen wir, dass die Genossenschafter über den Umfang unserer Beteiligung und Unterstützung entscheiden. Somit wird eure Energiegenossenschaft eine Mischform zwischen einer herkömmlichen 100% selbstlernenden und einer völlig unterstützten Gemeinschaft sein aber immer 100% selbstbestimmt.

 

6345 Neuheim

Schweiz

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